Dienstag, 6. Dezember 2011

e-Reader: elektronische Lesegeräte und Tablets

eBook Reader - worauf ist beim Kauf zu achten?

Es geht weniger darum, welchen Reader du benutzt, sondern ob du calibre benutzt. PDF-reflow brauchst du nicht, wenn calibre deine pdfs vorher in ePub oder mobi umwandelt. Außerdem greift das auch automatisiert Artikel von Onlinezeitungen ab und convertiert in so ziemlich jedes existierende eBook-Dateiformat. Ich persönlich benutze den Kindle, da derzeit beste Hardwareausstattung und eine ganz angenehme Darstellung von Zeitungen und Magazinen. Erscheint mir auch von allen (unzähligen) bisher getesteten Lesegeräten auch am technisch ausgereiftesten. Habe mir dazu eine stabile Buchhülle gekauft, soweit sollte das Kriterium "robust" ebenfalls erfüllt sein. Ich persönlich würde mich für Kindle 3 aussprechen, ganz klar. Bestes Preis/Leistungsverhältnis. Gut, die ePub-Formate gehen damit nicht, aber kaufen wird man sich ja sowieso keine Bücher (Spaß, ich zumindest gebe dafür tatsächlich Geld aus), daher keine Probleme diese mit Calibre von Pdf, epub und sonstigem Dingens umzuwandeln. Amazon gibt dir haufenweise Bücher für Umme ersma, damit du das Dingens austesten kannst. So Gigantenwerke wie "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" wirste natürlich nur seltenst raubkopiert bekommen, wie auch das Gefühl eines schönen alten Buches oder einer besonders tollen Edition du damit nicht erreichen wirst. Es geht bei eReadern einfach um die Vermittlung des Informationsgehaltes, welcher bei den meisten Büchern der einzigste Inhalt ist. Dennoch ist das gedruckte Buch zu bewahren, besonders bei raren Werken. In den Literaturkanon unserer Gesellschaft übergegangene "Weltliteratur" ist dort das Gegenteil und für eReader prädestiniert.

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