Ist es besser, Bücher in der Originalsprache zu lesen als die deutsche Übersetzung? Es ist immer eine Gemengelage aus verschiedenen Faktoren, oft ist ein objektives "besser" auch schlicht kaum zu ermitteln. Ausgangs- und Zielsprache, ob der Übersetzer das rein finanzmotiviert getan hat oder er selbst der größte Fan ist und deswegen gar zum Übersetzer geworden ist oder auch schlicht wieviel Zeit man ihm gab oder er/sie sich nahm.
Es geht doch nichts über ein gutes Buch. Bücher können so viel sein: Informativ, spannend, schön, kurzweilig, humoristisch.....Bücher erfreuen jeden Menschen, für jede Situation und jeden Leser gibt es das richtige Buch. Übrigens, Bücher kann man auch verschenken. Mit einem Buch als Weihnachtsgeschenk mit Niveau kann man nicht viel falsch machen - Lektüre schenken heißt Freude schenken.
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Überbewertete Belletristik
Gibt nur wenig belletristische Bücher, die wirklich über so viel philosophische Tiefe, dass sich ihr Lesen fürs Leben bezahlt gemacht hat und man immer wieder an das Buch denken muss. Thomas Mann in der Tat. Wurde nach 68 als DER deutsche Literat aufgebauscht, weil die Germanisten mit ihrem Goethekult ja allesamt reaktionäre Georgekreisler waren. Zwar stürzte man sich auch auf Kafka, der konservativen Intelligenz jedoch war ein schwuler Deutscher lieber als ein psychotischer Jude.
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