Gibt nur wenig belletristische Bücher, die wirklich über so viel philosophische Tiefe, dass sich ihr Lesen fürs Leben bezahlt gemacht hat und man immer wieder an das Buch denken muss. Thomas Mann in der Tat. Wurde nach 68 als DER deutsche Literat aufgebauscht, weil die Germanisten mit ihrem Goethekult ja allesamt reaktionäre Georgekreisler waren. Zwar stürzte man sich auch auf Kafka, der konservativen Intelligenz jedoch war ein schwuler Deutscher lieber als ein psychotischer Jude.